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	<title>Inhaltsstoffe Archive | cremissima | Hautpflege ab 40</title>
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	<description>Anti-Aging und alles über Hautpflege ab 40</description>
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	<title>Inhaltsstoffe Archive | cremissima | Hautpflege ab 40</title>
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	<item>
		<title>Peptide für strahlende Haut: Anwendung, Wirkung und wichtige Pflegetipps</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katja Kappesser]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Oct 2024 14:52:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrundwissen]]></category>
		<category><![CDATA[AHA]]></category>
		<category><![CDATA[Anti-Aging]]></category>
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		<category><![CDATA[Elastizitätsverlust]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Peptide – ihr habt diesen Begriff bestimmt schon oft gehört, wenn es um professionelle Hautpflege geht. Aber was genau sind Peptide, und warum sind sie so wichtig für eure Haut, vor allem, wenn ihr reifere Haut habt? Ich erkläre euch, was Peptide sind, wie sie wirken, wie sie in die Haut gelangen und wie ihr [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1">Peptide – ihr habt diesen Begriff bestimmt schon oft gehört, wenn es um professionelle Hautpflege geht. Aber was genau sind Peptide, und warum sind sie so wichtig für eure Haut, vor allem, wenn ihr reifere Haut habt? Ich erkläre euch, was Peptide sind, wie sie wirken, wie sie in die Haut gelangen und wie ihr sie auf den INCIs eurer Pflegefavoriten erkennt.</p>
<h2 class="p2">Was genau sind Peptide – und warum sind sie wichtig für die Haut?</h2>
<p class="p1">Peptide sind kleine Ketten aus Aminosäuren, die in der Haut als „Botenstoffe“ wirken können. Sie geben den Hautzellen das Signal, wichtige Proteine wie Kollagen und Elastin zu bilden – genau die Bausteine, die unsere Haut möglichst straff und elastisch halten. Da die Kollagenproduktion mit dem Alter bekanntlich nachlässt, verliert die Haut auch an Festigkeit, und erste Fältchen entstehen. Nichts gegen ein paar charmante Fältchen oder auch Falten. Aber ein bisschen Vorsorge, bevor sie sich zu tief eingraben, kann meines Erachtens nicht schaden – schließlich möchten wir alle frisch und gepflegt aussehen &#8211; uns wohl in unserer Haut fühlen. Und hier kommen Peptide ins Spiel: Sie können diesen Prozess verlangsamen.</p>
<h3 class="p3">Wie dringen Peptide in die Haut ein?</h3>
<p class="p1">Peptide haben in der Hautpflege eine etwas knifflige Aufgabe: Sie müssen zunächst in die Haut eindringen, um ihre Wirkung zu entfalten. Allerdings sind Peptide vergleichsweise große Moleküle! Die natürliche Hautbarriere einfach zu durchdringen ist demnach erschwert.</p>
<h4 class="p1">Hier kommen verschiedene Technologien ins Spiel, um die Penetration in die Haut zu unterstützen:</h4>
<h5><b></b><span class="s1">Molekülgröße</span></h5>
<p>Peptide sind zwar größer als andere Inhaltsstoffe wie <a href="https://www.cremissima.de/hintergrundwissen/antioxidantien/">Vitamine,</a> aber dennoch klein genug, um mithilfe der richtigen Formulierungen – wie z. B. Emulsionen oder spezielle Lösungsvermittler (z.B. Propylenglykol) – in die Haut zu gelangen. Die Zusammensetzung eines Pflegeprodukts kann die Durchlässigkeit der Peptide demnach unterstützen. Allerdings ist wichtig zu wissen, dass Peptide meist in den oberen Hautschichten (Epidermis<strong>)</strong> aktiv sind. Für eine tiefere Penetration in die Haut, ist oft apparative Kosmetik erforderlich. Methoden wie <a href="https://www.youtube.com/watch?v=GoAfMsWGqnQ">Mikroneedling</a> oder Mesoporation können Peptide und andere Wirkstoffe dabei gezielt tiefer in die Haut bringen und somit deren Wirkung intensivieren. Also , öfter mal eine Behandlung im Kosmetikstudio einplanen;-).</p>
<h5><b></b><span class="s1">Penetrationsverstärker</span></h5>
<p><span class="s1">In vielen modernen Hautpflegeprodukten werden Penetrationsverstärker eingesetzt, wie z. B. Liposome, die die Peptide in winzige Kapseln einschließen und so in die Haut bringen können. Diese Technologien schützen die Peptide und geben sie im Idealfall genau dort frei, wo sie wirken sollen.<br />
</span></p>
<h5><b></b><span class="s1">Feuchtigkeit</span></h5>
<p><span class="s1">Eine gut durchfeuchtete Haut ist elastischer und aufnahmefähiger für Wirkstoffe, darunter auch Peptide. Feuchtigkeit macht die oberste Hautschicht (Stratum Corneum) geschmeidiger. Kombiniert man Peptide mit feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen wie z.B. <a href="https://www.cremissima.de/hintergrundwissen/hyaluron/">Hyaluronsäure</a> wird die Haut optimal auf die Aufnahme vorbereitet und die Wirkung der Peptide unterstützt.</span></p>
<h3 class="p3">Die wichtigsten Peptide in der Hautpflege – Woran erkennt man sie in Inhaltsstoffen?</h3>
<p>Peptide gibt es in verschiedenen Arten – jede mit einer speziellen Wirkung. Hier sind die wichtigsten Peptid-Typen, auf die ihr in euren Pflegeprodukten achten solltet:</p>
<h4>Signalpeptide</h4>
<p>Diese Peptide können die Produktion von Kollagen und Elastin in der Haut anregen. Ihr findet sie in den Inhaltsstoffen oft als:</p>
<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul>
<li><strong>Palmitoyl Pentapeptide-4</strong> (Matrixyl)</li>
<li><strong>Tripeptide-21</strong></li>
<li><strong>Copper Tripeptide-1</strong> (wirkt auch als Carrier-Peptid)</li>
<li><strong>Oligopeptide-1 </strong>(auch bekannt als Epidermal Growth Factor oder EGF)</li>
</ul>
</li>
</ul>
<h4>Carrier-Peptide</h4>
<p>Carrier-Peptide sorgen dafür, dass wichtige Nährstoffe, wie Kupfer, tief in die Hautzellen transportiert werden. Sie  unterstützen die Zellerneuerung und können müde Haut beleben. <strong>Copper Tripeptide-1</strong> ist ein beliebter Inhaltsstoff, da es gleichzeitig auch als Signalpeptid wirkt.</p>
<h4>Neurotransmitter-inhibierende Peptide</h4>
<p>Diese Peptide sind bekannt als „Botox in der Flasche“! Lokal aufgetragen wirken neurotransmitter-inhibierende Peptide allerdings in den <strong>oberen Hautschichten,</strong> wo sie die Hautoberfläche entspannen und somit Mimikfalten sanft mildern können. Und das selbstverständlich ohne die typischen Effekte einer Botox-Behandlung.; das Gesicht bleibt natürlich, mit einer frischen Ausstrahlung ohne jede Sorge um starre Gesichtszüge ;-)! Besonders verbreitet sind:</p>
<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul>
<li><strong>Acetyl Hexapeptide-8</strong> (auch als Argireline bekannt)</li>
<li><strong>Palmitoyl Tripeptide-5</strong></li>
</ul>
</li>
</ul>
<h4>Enzymhemmende Peptide</h4>
<p>Diese Peptide können den Abbau von Kollagen in der Haut verlangsamen, indem sie gezielt Enzyme blockieren, die für den Abbau wichtiger Strukturproteine verantwortlich sind. So wirkt die Hautstruktur etwas straffer und elastisch &#8211; praktisch oder? Schaut man sich die Inhaltsstoffe genauer an, findet man sie oft auch in Produkten gegen Dehnungsstreifen. Diese Peptide sind unter folgenden Bezeichnungen zu finden:</p>
<ul>
<li><strong>Palmitoyl Tripeptide-1 </strong></li>
<li><strong>Palmitoyl Tetrapeptide-7</strong></li>
</ul>
<p>Zusammenfassend können Peptide ganz unterschiedlich eingesetzt werden – je nachdem, was eure Haut gerade braucht. Ob für mehr Festigkeit, eine Extraportion Nährstoffe oder als Schutz gegen Kollagenabbau.</p>
<h3 class="p3">Peptide richtig kombinieren: Vertragen sie sich mit Säuren?</h3>
<p class="p1">Ihr habt vielleicht schon von der Kombination von Peptiden mit anderen Wirkstoffen wie <a href="https://www.cremissima.de/hintergrundwissen/peelings-was-ihr-wissen-solltet/">AHA (Alpha-Hydroxy-Säuren)</a> gehört. Diese Kombination kann jedoch eine Herausforderung darstellen. AHAs arbeiten bekanntlich am besten in einem niedrigen pH-Wert (ca. 3 bis 4), während Peptide bei einem neutralen bis leicht sauren pH-Wert (ca. 5 bis 7) stabil bleiben. Wenn der <a href="https://www.cremissima.de/hautgesundheit/ph-wert-bei-reifer-haut/">pH-Wert</a> zu niedrig ist, kann die Stabilität und Wirksamkeit der Peptide beeinträchtigt werden.</p>
<p class="p1"><b>Tipp für die Anwendung:</b> Nutzt ihr <a href="https://www.cremissima.de/hintergrundwissen/peelings-was-ihr-wissen-solltet/">AHA oder PHA</a> Produkte (oder Säurepeelings), die auf der Haut bleiben, dann idealerweise abends und wendet Peptide an diesen Tagen bei Bedarf morgens an. An den Tagen, an denen ihr keine AHAs verwendet, können Peptide ideal abends zum Einsatz kommen, um die Haut über Nacht zu stärken und zu regenerieren. So profitiert eure Haut von beiden Wirkstoffen, ohne dass sie sich gegenseitig behindern. Falls ihr auf ein Produkt stoßt, das Peptide und AHAs in einer Pflege kombiniert, bitte nicht wundern! Diese werden oft speziell formuliert, z. B. durch Verkapselungstechniken. Diese kleinen Kapseln schützen die Peptide vor der Säure und stellen sicher, dass sie in die Haut eindringen können, ohne ihre Wirksamkeit zu verlieren.</p>
<h2 class="p3">Fazit</h2>
<p class="p5">Peptide sind absolut sinnvoll in der Hautpflege, besonders bei reifer Haut! Sie unterstützen die Kollagenproduktion, stärken die Hautbarriere und helfen dabei, feine Linien und Fältchen zu reduzieren oder in Schach zu halten. Achtet bei der Wahl eurer Produkte darauf, dass gelegentlich Peptide in den Inhaltsstoffen enthalten sind, oder integriert ein <a href="https://www.cremissima.de/quickcheck/__trashed/">Peptid-Serum</a> in eure Routine. Peptide lassen sich mit Fruchtsäuren wie <b>AHA</b> oder <b>PHA</b> kombinieren, aber es kommt auf die richtige Anwendung an: <b>Morgens Peptide, abends AHAs oder PHAs</b> – oder ein clever formuliertes Serum, das beides enthält.</p>
<p class="p5">Persönlich nutze ich ein besonders pur formuliertes Serum von der Hamburger Kosmetikmarke Mawilove, das ich sowohl abends (an PHA oder AHA freien Tagen!) als auch morgens, vor allem für die Augenpartie, verwende. Dank der minimalistischen Formulierung bleibt es sanft zur Haut und belohnt mit voller Peptidwirkung.</p>
<p><strong>Hinweis: Keine bezahlte Werbung, rein persönliche Empfehlung!</strong></p>
<h2>Quellen</h2>
<p><span style="color: #161616; font-family: var(--alt-font); font-size: 25px;"> </span><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10679740/">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10679740/ role of peptide-cell interactions in cosmetic peptide application</a></p>
<p><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6981886/">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6981886/</a> Anti-Wrinkle benefits of peptides complex stimulating skin basement membrane proteins expression</p>
<p><a href="https://www.mdpi.com/2079-9284/10/4/111">https://www.mdpi.com/2079-9284/10/4/111</a> insides into bioactive peptides ins cosmetics</p>
<p class="c-article-title" data-test="chapter-title"><a href="https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-662-47039-8_21#main-content">https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-662-47039-8_21#main-content </a>Peptides as Skin Penetration Enhancers for Low Molecular Weight Drugs and Macromolecules</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Alkohole in Kosmetik – das solltet ihr wissen!</title>
		<link>https://www.cremissima.de/hintergrundwissen/alkohole-in-kosmetik-das-solltet-ihr-wissen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Katja Kappesser]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jan 2024 16:34:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrundwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Alkohol]]></category>
		<category><![CDATA[empfindliche Haut]]></category>
		<category><![CDATA[gereizte Haut]]></category>
		<category><![CDATA[Inhaltsstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[reife Haut]]></category>
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		<category><![CDATA[trockene Haut]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sehr häufig findet sich in der Auflistung der Inhaltsstoffe eines Pflegeprodukts für die Haut die Bezeichnung „Alkohol“ – und regelmäßig wird darüber diskutiert, ob dieser „gut“ oder „schlecht“ ist. Alkohole in Hautpflegeprodukten sind allerdings vielfältig – einige können die Haut austrocknen und sie anfälliger für Irritationen machen, andere können tatsächlich die Haut mit Feuchtigkeit versorgen. [...]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Sehr häufig findet sich in der Auflistung der Inhaltsstoffe eines Pflegeprodukts für die Haut die Bezeichnung „Alkohol“ – und regelmäßig wird darüber diskutiert, ob dieser „gut“ oder „schlecht“ ist. Alkohole in Hautpflegeprodukten sind allerdings vielfältig – einige können die Haut austrocknen und sie anfälliger für Irritationen machen, andere können tatsächlich die Haut mit Feuchtigkeit versorgen.</p>



<p>Sollte man ihn ganz meiden oder ist er in bestimmten Mengen in Pflegecremes in Ordnung?  Um das wichtigste Ergebnis meiner Recherchen schon einmal vorwegzunehmen: Die <strong>Art des Alkohols</strong> und die <strong>Dosis </strong>ist entscheidend.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Bedeutung von Alkohol in Hautpflegeprodukten</strong></h2>



<p>Alkohol ist in einer Vielzahl von Pflegeprodukten enthalten, z.B. in Cremes, Lotions, Haarpflegeprodukten, Parfüms und dekorativer Kosmetik.</p>



<p>Es gibt eine Reihe von Gründen, warum Alkohol in Pflegeprodukten hinzugefügt wird. Alkohol lässt ein Pflegeprodukt geschmeidiger und leichter anfühlen und kann zudem auch dafür sorgen, dass eine Creme oder ein Serum idealerweise besser in die Haut einziehen kann.</p>



<p>Darüberhinaus funktioniert Alkohol auch als einfaches Konservierungsmittel in Kosmetika.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Woran erkenne ich Alkohol auf der Liste der Inhaltsstoffe?</strong></h2>



<p>Ein Blick auf die Liste der Inhaltsstoffe kann verwirrend sein. <strong>Es handelt es sich bei Alkohol</strong> nämlich um vielfältige Arten von Chemikalien mit unterschiedlichen Bezeichnungen und einer Vielzahl von Auswirkungen auf die Haut. Wenn Alkohol auf der INCI-Liste draufsteht, muss dieser nicht zwingend unserer Haut schaden.</p>



<p>Ihr habt vielleicht schon einmal von „guten“ langkettigen <strong>Fett</strong>alkoholen und „schlechten“ kurzkettigen Alkoholen gehört oder etwas darüber gelesen.</p>



<p>Einfach erklärt: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Je länger die Kohlenstoffketten sind, desto wasserunlöslicher und fester werden die Stoffe.</li>



<li>Je kürzer die Ketten sind, desto wasserlöslicher und flüssiger!</li>
</ul>



<p><strong>Kurzkettige Alkohole</strong> stehen im Verdacht, insbesondere reife und empfindliche Haut (<strong>je nach Konzentration</strong>), auszutrocknen oder zu irritieren. </p>



<p><strong>Kurzkettige Alkohole</strong> findet ihr u.a. mit den Bezeichnungen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ethanol </li>



<li>Ethyl Alcohol</li>



<li>Alcohol</li>



<li>Alcohol Denat. Um keine Steuern auf den Alkohol in Kosmetika zu zahlen, verwenden Unternehmen <strong>vergällten</strong> Alkohol, der zum Trinken ungenießbar ist </li>



<li>SD-Alkohol &#8211; ebenfalls vergällter Alkohol (SD= <em>specially denatured)</em></li>



<li>Isopropyl Alcohol</li>



<li>Propyl Alcohol</li>



<li>Isopropanol</li>



<li>Phenethyl Alcohol</li>



<li>Methanol</li>



<li>Benzyl Alcohol (ist auch ein aromatischer Alkohol, der zur Parfümierung von Produkten verwendet wird)</li>
</ul>



<p><strong>Das Problem: Intransparenz bei Alcohol denat.</strong></p>
<p>Ein Blick auf die Inhaltsstoffe von Kosmetika wirft jedoch oft Fragen auf. Alkohol, der als <strong>Alcohol denat. </strong>gekennzeichnet ist, enthält immer, wie bereits erwähnt, ein <strong>Vergällungsmittel – welches genau, bleibt jedoch häufig im Dunkeln</strong>. Diese Intransparenz sorgt, meines Erachtens, für Unsicherheit, denn potenziell kritische Inhaltsstoffe haben in der Hautpflege nichts zu suchen. Ich persönlich verwende grundsätzlich keine Produkte, die Alcohol Denat. enthalten.</p>
<p><strong>Mein Tipp:</strong> Wer sichergehen will, sollte immer die vollständige INCI-Liste prüfen oder direkt beim Hersteller nachfragen. So lassen sich versteckte Inhaltsstoffe besser erkennen!</p>



<p><strong>Langkettige Fettalkohole eignen sich ideal als verträgliche Emulgatoren und wirken sogar feuchtigkeitsspendend! </strong></p>



<p><strong>Langkettige Alkohole</strong> findet ihr u.a. mit den Bezeichnungen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Cetylalcohol (Hexadecanol)</li>



<li>Stearyl Alcohol (Octadecanol)</li>



<li>Cetearyl Alcohol</li>



<li>Behenyl Alcohol</li>



<li>Myristyl Alcohol</li>



<li>Lanolin Alcohol (Wollwachsalkohol)</li>



<li>Oleyl Alcohol</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Ist Alkohol in der Hautpflege gut oder schlecht?</strong></h3>



<p>Die Verwendung von Alkohol in der Hautpflege hat eindeutig Vor- und Nachteile. Alkohol kann zum Beispiel bei sehr fettiger Haut den porenverstopfenden Talg reduzieren (<strong>Glykolsäure oder BHA leistet jedoch bessere Ergebnisse)</strong> . Bei trockener, empfindlicher, und auch reiferer Haut kann ein alkoholhaltiges Produkt – insbesondere wenn es eine hohe Menge des „schlechten“ Alkohols enthält, austrocknend wirken. Das habe ich auch an meiner Haut feststellen müssen &#8211; meine Haut reagiert durchaus auf „schlechten“ Alkohol. Bei längerer Anwendung entstehen Trockenheitsfältchen.</p>



<p>Diese Erfahrung ist jedoch (je nach Hauttyp und Alter) unterschiedlich zu bewerten. Da Alkohol das Eindringen anderer Inhaltsstoffe fördert, empfehle ich empfindlichen Hauttypen generell, die Inhaltsstoffe auf potentiell kritische Inhaltsstoffe (u.a. Mineralöle / PEG / Silikone / Parfüm) zu prüfen.</p>



<p>Trotz kontroverser Diskussionen ist das Vorhandensein von kurzkettigem Alkohol im Allgemeinen nicht zu verteufeln solange ein Produkt nur <strong>geringe Mengen</strong> davon enthält. Normale Hauttypen werden nicht zwingend ein Problem mit alkoholhaltigen Pflegeprodukten haben.</p>
<p>Wenn eure Haut jedoch aus diversen Gründen empfindlich ist und sich allmählich im „reiferen“ 😉 Zustand befindet, seid ihr meines Erachtens, mit einer alkohol &#8211; und reizfreien (ohne austrocknende Alkohole!) Pflege bestens beraten. </p>





<h4 class="wp-block-heading"><strong>Position des Alkohols in der in der Auflistung der Inhaltsstoffe ist maßgebend!</strong></h4>



<p>Wenn kurzkettiger Alkohol unter den ersten 3-5 Positionen in den Inhaltsstoffen aufgeführt ist, wirkt er für trockene und empfindliche Haut wahrscheinlich austrocknend. Je länger Produkte mit einer hohen Konzentration kurzkettiger Alkohole verwendet werden, desto leichter könnten diese die Hautbarriere stören.</p>



<p>Durch eine gestörte Barriere der Haut kann Feuchtigkeit entweichen – potenzielle Reizstoffe könnten eindringen, was wiederum Rötungen, Unverträglichkeiten und Fältchen entstehen lassen kann.</p>



<p>Wenn kurzkettiger Alkohol weiter unten in der Liste steht, ist er allenfalls nicht konzentriert genug, um einen nachteiligen Effekt auf unserer Haut zu haben. </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wie finde ich Produkte ohne Alkohol?</strong></h3>



<p>Auch wenn ein Produkt als &#8222;alkoholfrei&#8220; gekennzeichnet ist, enthält es gemäß der FDA vielleicht trotzdem Alkohol – nämlich Fettalkohole (wie bereits oben erwähnt)! Diese Fettalkohole und ihre Auswirkungen auf die Haut unterscheiden sich deutlich von denen der vergällten oder potentiell austrocknenden Alkohole. Ein Blick auf die Liste der Inhaltsstoffe sollte euch jedoch nicht verunsichern, denn diese Fettalkohole – sogenannte „guten Alkohole“ gehören zu einer ganz anderen Kategorie und PFLEGEN unsere Haut sehr gut!</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Fettalkohole = „gute Alkohole“!</strong></h4>



<p>Fettalkohole sind häufig in Pflegecremes als Verdickungsmittel und Emulgatoren in den Inhaltsstoffen aufgeführt. Diese können Feuchtigkeit in der Haut binden und eine Schutzbarriere bilden. Das Ergebnis ist eine geschmeidige und intakte Haut &#8211; besser geht’s nicht!</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit: </strong></h2>



<p>Reife Haut ist per se trocken und neigt zu empfindlichen Reaktionen.</p>



<p>Wenn ihr also unter Trockenheit, Empfindlichkeit oder Reizungen leidet, lohnt es sich zu prüfen, ob ihr Produkte verwendet, die Alkohole enthalten. Wenn auf der Liste der Inhaltsstoffe vergällter Alkohol oder Isopropyl Alcohol (s. Auflistung „schlechte Alkohole“) aufgeführt ist, könnte ein Pflegeprodukt mit „guten Alkoholen“ eine bessere Wahl sein.</p>



<p>Beachtet die Konzentration! Kurzkettige Alkohole, die ganz oben auf der INCI Liste erscheinen, sind in höheren Mengen enthalten – dann steigt bestenfalls auf andere Produkte um oder verwendet diese nicht als Dauerpflege (meine Erfahrung).</p>



<h3 class="wp-block-heading">Quellen:</h3>



<p><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2596158/">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2596158/</a> Safety evaluation of topical applications of ethanol on the skin and inside the oral cavity</p>



<p><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18569160/">https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18569160/</a></p>



<p><a href="https://www.fda.gov/cosmetics/cosmetics-labeling-claims/alcohol-free">https://www.fda.gov/cosmetics/cosmetics-labeling-claims/alcohol-free</a></p>



<p><a href="https://www.cosmeticsinfo.org/ingredients/alcohol-and-alcohol-denat/">https://www.cosmeticsinfo.org/ingredients/alcohol-and-alcohol-denat/</a></p>



<p><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6715121/">https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6715121/</a></p>



<p><a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/uba-fragen/in-welchen-produkten-ist-der-einsatz-von-phthalaten">https://www.umweltbundesamt.de/service/uba-fragen/in-welchen-produkten-ist-der-einsatz-von-phthalaten</a></p>
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		<title>Polyethylenglycol (PEG)</title>
		<link>https://www.cremissima.de/hintergrundwissen/polyethylenglycol-peg/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Katja Kappesser]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jan 2022 20:56:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrundwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Hautgesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Hautpenetration]]></category>
		<category><![CDATA[Inhaltsstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[PEG]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Trockene Haut, Hautkrankheiten, Neurodermitis – wie gefährlich ist Polyethylenglycol (PEG) für unsere Haut? Polyethylenglycol (PEG) – auf diesen Wirkstoff stößt man immer wieder, wenn man sich die Bestandteile von Hautpflege und Kosmetika genau durchliest. Oftmals wird man auch erst durch den Hinweis &#8222;PEG-frei&#8220; auf das Thema aufmerksam. Insbesondere bei Sonnenschutzmitteln fällt die Zusatzbezeichnung &#8222;PEG-frei&#8220; besonders [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Trockene Haut, Hautkrankheiten, Neurodermitis – wie gefährlich ist Polyethylenglycol (PEG) für unsere Haut? </h2>



<p>Polyethylenglycol (PEG) – auf diesen Wirkstoff stößt man immer wieder, wenn man sich die Bestandteile von Hautpflege und Kosmetika genau durchliest. Oftmals wird man auch erst durch den Hinweis &#8222;PEG-frei&#8220; auf das Thema aufmerksam. Insbesondere bei Sonnenschutzmitteln fällt die Zusatzbezeichnung &#8222;PEG-frei&#8220; besonders ins Auge. Doch was ist Polyethylenglycol (PEG) überhaupt, wofür verwendet man den Stoff  und wie gefährlich ist er tatsächlich für unsere Haut? Immer wieder gerät besonders dieser  Inhaltsstoff bei Kosmetikprodukten in die Kritik, gesundheitsschädlich und verantwortlich für trockene Haut, Neurodermitis und andere Hautkrankheiten zu sein. <br>Vornehmlich steht PEG jedenfalls im Verdacht die Barrierefunktion der Haut zu schwächen. <br></p>



<h2 class="wp-block-heading">Polyethylenglycol einfach erklärt:</h2>



<p>Was steckt eigentlich hinter der Bezeichnung PEG in der Kosmetik?</p>



<p>Jede klassische Creme, die aus Wasser und Öl besteht, braucht einen Emulgator, damit sich beide Inhaltsstoffe miteinander verbinden und eine cremige Konsistenz bilden. Hier kommt Polyethylenglycol zum Einsatz. PEGs sind darüberhinaus in in vielen Kosmetika zu finden, darunter auch in Lippenstiften, Zahnpasta, Shampoos und Badezusätzen. Bei letzteren sorgt PEG als Tensid dafür, dass diese schäumen. In Kosmetika wirkt PEG darüberhinaus auch penetrationsfördernd, das bedeutet, es steigert die Durchlässigkeit für weitere Wirkstoffe in einer Creme.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mögliche Folgen von Polyethylenglycol:</h2>



<p>PEGs reagieren sowohl mit Feuchtigkeit und Fett, könnten demnach unsere wertvollen Hautfette (Talgfilm) auswaschen und die Hautbarriere schwächen. Schadstoffe und Umweltgifte könnten demnach leichter von der Haut aufgenommen werden und zu Allergien oder anderen Hautreaktionen, wie zum Beispiel Trockenheit führen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was sagt die Wissenschaft zu Polyethylenglycol?</h2>



<p>Welche wissenschaftlichen Erkenntnisse liegen also vor? Über PEG und vor allem  darübet, ob PEG-haltige Cremes – die ich gelegentlich sogar gerne verwende und deren Wirksamkeit respektive Verträglichkeit ich bestätigen kann – meiner Haut langfristig vielleicht doch schaden könnten?<br>Tatsächlich gibt es dazu viele wissenschaftliche Statements, die resümierend so zusammengefasst werden können, dass PEG in großen Mengen belastend für den Organismus sein<em> kann</em>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Menge und die Kombination von Polyethylenglycol mit anderen Wirkstoffen sind entscheidend</h2>



<p>Allerdings sind die in Kosmetika verarbeiteten Dosen Polyethylenglycol so gering, dass diese theoretisch keine weiteren schädlichen Auswirkungen haben können (laut US-amerikanischer Arzneimittelbehörde FDA).<br>In Studien konnten PEGs (bei einer gesunden Haut) keine giftigen oder reizenden Eigenschaften nachgewiesen werden (Quelle 2012).<br>Die Haut kann Polyethylen nicht resorbieren.&nbsp;In Kosmetika&nbsp;kombinieren Hersteller PEG aber oft mit anderen, deutlich ungünstigeren Inhaltsstoffen. Diese könnte unsere Haut leichter aufnehmen, weil die Hautbarriere durch das PEG durchlässiger sein kann.&nbsp;<br>Insbesondere bei Hauterkrankungen, wie zum Beispiel bei einer atopischen Dermatitis (Neurodermitis) wurde dies beobachtet. (Quelle 2016)</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1920" height="1080" src="https://www.cremissima.de/wp-content/uploads/2021/12/EmulgatorenGrafik2.gif" alt="" class="wp-image-3625"/><figcaption>Im ungünstigen Fall, können PEG-Emulgatoren die Hautbarriere schwächen / Grafik: Cremissima</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="peg-in-sonnenschutzmitteln-kann-moglicherweise-allergien-verursachen">Polyethylenglycol in Sonnenschutzmitteln kann möglicherweise Allergien verursachen</h2>



<p>Beim Thema Sonnenschutz ist man sich allerdings sehr einig: Denn Polyethylenglycol bildet in Verbindung mit Sauerstoff Hydroperoxide (das sind organisch chemische Verbindungen) –&nbsp;und die Kombination mit UV-Licht und Wärme verstärkt diese zusätzlich. Das kann eine allergische Reaktion zur Folge haben &#8211; die Mallorca-Akne ist wohl die bekannteste, ungewollte Hautreaktion nach einem Sonnenbad.</p>



<p>Das sollte sich jedoch gut vermeiden lassen. Schließlich gibt es viele wirksame PEG-frei hergestellte Sonnenschutzprodukte. Insofern ist es ratsam, auf „PEG-frei“ Hinweise zu achten oder die INCI-Angaben zu checken. </p>



<p>Tipps zum Thema Sonnenpflege und guten Sonnencremes findet ihr übrigens <a href="https://www.cremissima.de/hautgesundheit/sonnencreme-sonnenbraeune-und-gesunde-haut/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> auf meiner Seite<a href="https://www.cremissima.de/hautgesundheit/sonnencreme-sonnenbraeune-und-gesunde-haut/">.</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Woran erkenne ich Polyethylenglycol-Inhaltsstoffe?</h2>



<p>Das ist sehr einfach. Die Bezeichnung in der INCI Auflistung lautet:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>„PEG-x&#8220;, meistens mit einer Zahl verbunden. Diese deutet auf die Anzahl der Moleküleinheiten hin. Beispiel PEG-6, PEG-8 usw.</li><li>Die Endung „eth“ im Namen eines Stoffes</li></ul>



<h2 class="wp-block-heading">Woran erkenne ich Alternativen zu Polyethylenglycol?</h2>



<p>Gute Tenside und Emulgatoren lassen sich aus Fettalkoholen, Fettsäuren und Zucker herstellen.</p>



<p>Die Bezeichnungen in der INCI Auflistung lauten zum Beispiel:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Glyceryl Stearate SE</li><li>Cetearyl Glucoside</li><li>Hydrogenated Palm Glycerides Citrate</li></ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit:</h2>



<p class="has-palette-color-3-color has-text-color">Erlaubt ist, was gefällt und wirksam ist! Ich werde zum Beispiel meinen favorisierten Bioderma Mizellenreiniger trotzdem weiter verwenden, obwohl PEG enthalten ist. Wer PEG-haltige Produkte gerne verwendet und damit gute Erfahrungen gemacht hat, sollte dennoch seinen <strong>Hautzustand gut kennen </strong>und <strong>regelmäßig beobachten</strong>. Bei fragwürdigen Veränderungen der Haut, wie zum Beispiel permanenter Trockenheit – obwohl  regelmäßig mit Cremes und Seren gepflegt – sollte man unbedingt mal ein PEG-freies Produkt ausprobieren. So lässt sich vielleicht herausfinden, ob sich die Haut aufgrund externer Ursachen verändert.</p>



<p>Darüberhinaus sollten, meines Erachtens, PEG-haltige Creme-Rezepturen überwiegend reizfreie und wirksame Power-Pflegestoffe enthalten, die im Falle einer möglichen Barrieresensibilisierung der Haut, keinen negativen Einfluss haben, sondern – im Gegenteil – einen positiven Effekt ermöglichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><em>Quellen:</em></strong></h2>



<p><em><strong>Skin absorption through atopic dermatitis skin: a systematic review</strong><br><a href="https://onlinelibrary.wiley.com/action/doSearch?ContribAuthorStored=Halling-Overgaard%2C+A-S">A.‐S. Halling‐Overgaard</a> <a href="https://onlinelibrary.wiley.com/action/doSearch?ContribAuthorStored=Kezic%2C+S">S. Kezic</a> <a href="https://onlinelibrary.wiley.com/action/doSearch?ContribAuthorStored=Jakasa%2C+I">I. Jakasa</a> <a href="https://onlinelibrary.wiley.com/action/doSearch?ContribAuthorStored=Engebretsen%2C+KA">K.A. Engebretsen</a> <a href="https://onlinelibrary.wiley.com/action/doSearch?ContribAuthorStored=Maibach%2C+H">H. Maibach</a> <a href="https://onlinelibrary.wiley.com/action/doSearch?ContribAuthorStored=Thyssen%2C+JP">J.P. Thyssen</a><br>First published: 17 September 2016 <br><strong><a rel="noreferrer noopener" href="https://doi.org/10.1111/bjd.15065" target="_blank">https://doi.org/10.1111/bjd.15065</a></strong></em></p>



<p><em><strong>Polyethylene glycol [MAK Value Documentation, 1998]</strong><br>1998. Documentations and Methods<br>First published: 31 January 2012<br> <a href="https://doi.org/10.1002/3527600418.mb2532268kske0010"><strong>https://doi.org/10.1002/</strong></a><strong><a rel="noreferrer noopener" href="https://doi.org/10.1002/3527600418.mb2532268kske0010" target="_blank">3527600418</a></strong><a href="https://doi.org/10.1002/3527600418.mb2532268kske0010"><strong>.mb2532268kske0010</strong></a></em><br><a href="https://www.fda.gov/cosmetics/cosmetic-products-ingredients/potential-contaminants-cosmetics"><em>https://www.fda.gov/cosmetics/</em></a><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.fda.gov/cosmetics/cosmetic-products-ingredients/potential-contaminants-cosmetics" target="_blank"><em>cosmetic</em></a><a href="https://www.fda.gov/cosmetics/cosmetic-products-ingredients/potential-contaminants-cosmetics"><em>-products-ingredients/potential-contaminants-cosmetics</em></a></p>



<p></p>
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		<title>Hyaluron-Serum &#8211; der tägliche Frischekick</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katja Kappesser]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jan 2022 20:54:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrundwissen]]></category>
		<category><![CDATA[hochmolekulare Hyaluronsäure]]></category>
		<category><![CDATA[Hyaluronsäure]]></category>
		<category><![CDATA[Inhaltsstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Molekülmasse]]></category>
		<category><![CDATA[niedermolekulare Hyaluronsäure]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was ist Hyaluronsäure, wie wirkt Hyaluron und was bewirkt ein Hyaluronserum in unserer Haut? Hyaluron, genauer gesagt Hyaluronsäure ist ein grundlegender Bestandteil der menschlichen Haut. Die gelartige Flüssigkeit kommt auch als Gelenkflüssigkeit oder im Bindegewebe des menschlichen Körpers vor und kann sehr große Menge an Wasser binden. Somit sorgt Hyaluron dafür, dass unser Gewebe mit [...]</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Was ist Hyaluronsäure, wie wirkt Hyaluron und was bewirkt ein Hyaluronserum in unserer Haut?</h2>



<p>Hyaluron, genauer gesagt Hyaluronsäure ist ein grundlegender Bestandteil der menschlichen Haut. Die gelartige Flüssigke<strong>i</strong>t kommt auch als Gelenkflüssigkeit oder im Bindegewebe des menschlichen Körpers vor und <strong>kann sehr große Menge an Wasser binden. </strong>Somit sorgt Hyaluron dafür, dass unser Gewebe mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt wird.&nbsp;</p>



<p>Allerdings produziert der menschliche Körper mit zunehmendem Alter (leider) immer weniger Hyaluron. Mit anderen Worten: Je älter man wird, desto weniger wird die Haut auf natürliche Weise durchfeuchtet. Und das wiederum verursacht Falten und bringt Elastizitätsverlust mit sich.</p>



<p>Die feuchtigkeitsspendenden und erfrischenden Eigenschaften eines guten Hyaluronsäure-Pflegeprodukts können das jedoch hervorragend ausgleichen. Die Haut bekommt damit gleichsam eine Feuchtigkeitsspende von außen, die hilft, die Hautalterung zu bremsen.</p>



<p>Als Pflegeprodukt kann ein Hyaluron-Serum demnach unsere Haut wieder <strong>wunderbar durchfeuchten und prall aussehen</strong> lassen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Die molekulare Beschaffenheit von Hyaluron ist entscheidend</h2>



<p>Aber hier gilt es aufzupassen: Nicht jedes Hyaluron-Produkt ist gleich – und nicht jedes wirkt gleich gut! Wie (gut) ein Hyaluron-Serum tatsächlich die Haut pflegt, hängt nämlich von der molekularen Beschaffenheit der verwendeten Säure ab. Denn es ist die Molekülmasse, die über die Art und Weise entscheidet, wie die Hyaluronsäure auf unserer Haut wirken kann. </p>



<p>Kleiner Exkurs: Die Molekülmasse ist die Summe der&nbsp;Atommassen&nbsp;aller&nbsp;Atome in einem&nbsp;Molekül und wird in der Maßeinheit Kilodalton angegeben. </p>



<p>So weit also unser kleiner Ausflug ins Reich der Chemie, aber was bedeutet das nun ganz konkret für uns Anwenderinnen? </p>



<p>Ganz einfach: Wir müssen bei der Auswahl unserer Hyaluron-Pflege vor allem auf dieses spezielle Kriterium besonders achten! Denn während man eine <strong>Molekülmasse von 1500 kD</strong> und mehr als „<strong>hochmolekulare Hyaluronsäure“ </strong>bezeichnet<strong>, </strong>gilt<strong> </strong>eine <strong>Molekülmasse unter 50 kD</strong> dagegen als „<strong>niedermolekulare Hyaluronsäure“</strong>. Je nachdem, was in den Inhaltsstoffen angegeben ist, können wir anhand dieser Unterscheidung sofort feststellen, welchen Pflege-Effekt wir von dem jeweiligen Produkt erwarten dürfen:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe hcb-fetch-image-from="https://youtu.be/Y6aPTHWZG9Y" title="Hyaluron-Serum – auf was muss man achten?" width="770" height="433" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/Y6aPTHWZG9Y?feature=oembed" consent-required="3814" consent-by="services" consent-id="3815" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/Y6aPTHWZG9Y?feature=oembed&amp;autoplay=1"></iframe>
</div><figcaption>Wie Hyaluron wirkt, hängt von seiner Molekülmasse ab</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading" id="hochmolekulare-hyaluronsaure-fur-einen-soforteffekt">Hochmolekulares Hyaluron sorgt für einen Sofort-Effekt</h2>



<p>Hochmolekulare Hyaluronsäure bindet sehr viel Wasser und legt sich wie wie ein Schutzschild auf die Haut. Das verhindert wiederum, dass Feuchtigkeit verloren geht. Darüberhinaus wirkt die Säure auch <strong>entzündungshemmend</strong>. </p>



<p>Insgesamt fühlt sich die Haut damit gestrafft an. Und auch ein kurzzeitiger Glättungs-Effekt ist garantiert – allerdings ist der nach der Gesichtsreinigung nicht mehr vorhanden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="niedermolekulare-hyaluronsaure-fur-einen-tiefeneffekt">Niedermolekulares Hyaluron bringt einen Tiefen-Effekt</h2>



<p>Niedermolekulare Hyaluronsäure hingegen kann tiefere Hautschichten (Bindegewebe) erreichen und sorgt langfristig für eine straffe, mit Feuchtigkeit versorgte Haut. Hyaluronsäure in dieser Molekülgröße hat einen nachhaltigen Anti-Aging-Effekt!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Beste aus beiden Welten</h2>



<p>Idealerweise sollte man ein Hyaluron-Serum anwenden, das sowohl hochmolekulare als auch niedermolekulare Säure enthält. Dadurch hat man den Pflege-Vorteil, dass die sofortigen und langfristigen Effekte vereint werden. Die Haut wird dann sowohl äußerlich als auch bis in die tiefsten Schichten gepflegt.</p>



<p>Am besten verwendet man Hyaluronsäure in der täglichen Pflegeroutine. Schließlich sind die Ergebnisse umso besser und eindeutiger,  je länger ein Hyaluron-Serum angewendet wird. Eine prallere Haut, verfeinerte Linien und ein vitales, strahlendes Hautbild sollten dann garantiert sein!</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="so-erkenne-ich-hyaluronsaure-in-pflegeprodukten">So erkenne ich Hyaluronsäure in Pflegeprodukten</h2>



<p>Folgende Bezeichnungen findet man in den INCI-Auflistungen:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>hydrolisierte Hyaluronsäure</li><li>Sodium Hyaluronat</li><li>Natrium Hyaluronat</li><li>Hyaluronic acid</li></ul>



<h2 class="wp-block-heading">Meine Produkt-Empfehlungen</h2>



<p>Falls ihr noch auf der Suche nach einem für Euch geeigneten Hyaluron-Pflegeprodukt sein solltet: Schaut Euch auch gerne mal <a href="https://www.cremissima.de/reviews/hyaluron-top-3/">meine persönlichen Favoriten</a> an! </p>



<h2 class="has-palette-color-1-color has-text-color wp-block-heading"><img decoding="async" width="52" height="52" class="wp-image-3413" style="width: 52px;" src="https://www.cremissima.de/wp-content/uploads/2021/11/cropped-cremissima_favicon-1.png" alt="" srcset="https://www.cremissima.de/wp-content/uploads/2021/11/cropped-cremissima_favicon-1.png 512w, https://www.cremissima.de/wp-content/uploads/2021/11/cropped-cremissima_favicon-1-300x300.png 300w, https://www.cremissima.de/wp-content/uploads/2021/11/cropped-cremissima_favicon-1-150x150.png 150w, https://www.cremissima.de/wp-content/uploads/2021/11/cropped-cremissima_favicon-1-500x500.png 500w, https://www.cremissima.de/wp-content/uploads/2021/11/cropped-cremissima_favicon-1-175x175.png 175w, https://www.cremissima.de/wp-content/uploads/2021/11/cropped-cremissima_favicon-1-450x450.png 450w, https://www.cremissima.de/wp-content/uploads/2021/11/cropped-cremissima_favicon-1-270x270.png 270w, https://www.cremissima.de/wp-content/uploads/2021/11/cropped-cremissima_favicon-1-192x192.png 192w, https://www.cremissima.de/wp-content/uploads/2021/11/cropped-cremissima_favicon-1-180x180.png 180w, https://www.cremissima.de/wp-content/uploads/2021/11/cropped-cremissima_favicon-1-32x32.png 32w" sizes="(max-width: 52px) 100vw, 52px" />    <strong>Tipps für Recherchen im Internet:</strong></h2>



<p>Nicht alles, was <strong>TOP </strong>bewertet ist oder als Bestseller verkauft wird, muss auch gut sein! Viele Seren sind mit reizenden Inhaltsstoffen versehen und darüberhinaus maßlos überteuert. Ein Blick in die Inhaltsstoffe ist daher immer hilfreich! Sobald „hautreizende Alkohole“, wie zum Beispiel Ethanol / Isopropyl Alcohol oder Alcohol denat. in der Auflistung vorhanden sind, sollte man meines Erachtens nicht unnötig Geld für solche Produkte ausgeben. Das gleiche gilt für potentiell hautbelastende Konservierungsstoffe, wie z.B. Parabene. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.cremissima.de/wp-content/uploads/2021/11/B9A58115-5610-4C9B-BA93-BFD08D0ACEAB-1024x768.jpeg" alt="Die molekulare Beschaffenheit von Hyaluron ist entscheidend" class="wp-image-3343" srcset="https://www.cremissima.de/wp-content/uploads/2021/11/B9A58115-5610-4C9B-BA93-BFD08D0ACEAB-1024x768.jpeg 1024w, https://www.cremissima.de/wp-content/uploads/2021/11/B9A58115-5610-4C9B-BA93-BFD08D0ACEAB-300x225.jpeg 300w, https://www.cremissima.de/wp-content/uploads/2021/11/B9A58115-5610-4C9B-BA93-BFD08D0ACEAB-768x576.jpeg 768w, https://www.cremissima.de/wp-content/uploads/2021/11/B9A58115-5610-4C9B-BA93-BFD08D0ACEAB-1536x1152.jpeg 1536w, https://www.cremissima.de/wp-content/uploads/2021/11/B9A58115-5610-4C9B-BA93-BFD08D0ACEAB-2048x1536.jpeg 2048w, https://www.cremissima.de/wp-content/uploads/2021/11/B9A58115-5610-4C9B-BA93-BFD08D0ACEAB-500x375.jpeg 500w, https://www.cremissima.de/wp-content/uploads/2021/11/B9A58115-5610-4C9B-BA93-BFD08D0ACEAB-175x131.jpeg 175w, https://www.cremissima.de/wp-content/uploads/2021/11/B9A58115-5610-4C9B-BA93-BFD08D0ACEAB-450x338.jpeg 450w, https://www.cremissima.de/wp-content/uploads/2021/11/B9A58115-5610-4C9B-BA93-BFD08D0ACEAB-1170x878.jpeg 1170w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Ein Beispiel für einen Hinweis der verwendeten Hyaluronsäure im Pflegeprodukt: groß- und kleinmolekular = besonders gute Kombination für nachhaltige Pflegeergebnisse / Foto: cremissima</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen: </h2>



<p><a href="https://www.researchgate.net/publication/275053701_Human_skin_penetration_of_hyaluronic_acid_of_different_molecular_weights_as_probed_by_Raman_spectroscopy">https://www.researchgate.net/publication/275053701_Human_skin_penetration_of_hyaluronic_acid_of_different_molecular_weights_as_probed_by_Raman_spectroscopy</a></p>



<p><em><strong>Fifty-kDa hyaluronic acid upregulates some epidermal genes without changing TNF-α expression in reconstituted epidermis</strong> <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/?term=Farwick+M&amp;cauthor_id=21412035">M Farwick</a>&nbsp; 1 ,&nbsp;<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/?term=Gauglitz+G&amp;cauthor_id=21412035">G Gauglitz</a>,&nbsp;<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/?term=Pavicic+T&amp;cauthor_id=21412035">T Pavicic</a>,&nbsp;<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/?term=K%C3%B6hler+T&amp;cauthor_id=21412035">T Köhler</a>,&nbsp;<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/?term=Wegmann+M&amp;cauthor_id=21412035">M Wegmann</a>,&nbsp;<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/?term=Schwach-Abdellaoui+K&amp;cauthor_id=21412035">K Schwach-Abdellaoui</a>,&nbsp;<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/?term=Malle+B&amp;cauthor_id=21412035">B Malle</a>,&nbsp;<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/?term=Tarabin+V&amp;cauthor_id=21412035">V Tarabin</a>,&nbsp;<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/?term=Schmitz+G&amp;cauthor_id=21412035">G Schmitz</a>,&nbsp;<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/?term=Korting+HC&amp;cauthor_id=21412035">H C Korting</a></em></p>



<p><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21412035/">https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21412035/</a></p>
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		<title>Mineralöle und Paraffine in Kosmetika</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katja Kappesser]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jan 2022 20:54:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrundwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Inhaltsstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Paraffine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mineralöle und Paraffine in Kosmetika sorgen für den Sofort-Effekt – aber haben sie auch eine nachhaltig pflegende Wirkung? Ganz klar: Von einer Hautcreme erwarte ich zuallererst einmal, dass sie wirkt. Das bedeutet, sie sollte einen heilenden und pflegenden Effekt haben – und den möglichst schnell! Mit anderen Worten: Ich will natürlich sofort sehen, dass sich [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.cremissima.de/hintergrundwissen/paraffine-und-mineraloele-in-kosmetika/">Mineralöle und Paraffine in Kosmetika</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.cremissima.de">cremissima | Hautpflege ab 40</a>.</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Mineralöle und Paraffine in Kosmetika sorgen für den Sofort-Effekt – aber haben sie auch eine nachhaltig pflegende Wirkung?</h2>



<p>Ganz klar: Von einer  Hautcreme erwarte ich zuallererst einmal, dass sie wirkt. Das bedeutet, sie sollte einen heilenden und pflegenden Effekt haben – und den möglichst schnell! Mit anderen Worten: Ich will natürlich sofort sehen, dass sich meine Haut (positiv) verändert! 🙂 <br>Da liegt die Vermutung nahe, dass wahrscheinlich genau das der Grund ist, warum so viele Hersteller Mineralöle und Paraffine in Kosmetika verwenden. Denn immer wieder, ja, nur allzu oft stoße ich bei der Lektüre der INCI-Listen auf ebenjene Substanzen. Doch welchen Nutzen haben diese Stoffe tatsächlich in all den Cremes und Lotions? Wie produziert man Paraffine? Und wie nachhaltig pflegend können die Produkte damit überhaupt sein?  </p>



<p>Die Informationsfülle zu diesen Themen ist mindestens ebenso groß wie die Kritik an diesen Stoffen. Deshalb möchte ich Euch an dieser Stelle einmal in einem ganz kurzen Überblick die wesentlichen Fakten zusammenfassen und Euch für dieses so wichtige Thema sensibilisieren:  </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="zunachst-aber-zum-ursprung-der-mineralole">Mineralöle und Paraffine –&nbsp;beliebtes Abfallprodukt für die Industrie</h2>



<p>Jeder von uns kennt Mineralöle in verschiedensten Formen. Sie sind enthalten in den Kraftstoffen für unsere Autos und sind Bestandteil von Farben, Lacken, Schmierstoffen usw. Und auch in Medikamenten oder eben Kosmetika sind sie anzutreffen.</p>



<p>Mineralöle sind ein Produkt des Erdöls (in einem weiteren Sinne werden Mineral- und Erdöle auch synonym verwendet). </p>



<p>Erdöl selbst ist ein hochkomplexes chemisches Gemisch: Über Jahrmillionen entstand aus Biomasse, also Tieren und Pflanzen, insbesondere Meereskleinstlebewesen und Algen, in tiefen Gesteinsschichten durch den Einfluss von hohem Druck und hohen Temperaturen das Rohöl. Dieses durchläuft nach der Förderung den industriellen Prozess der Raffinierung. </p>



<p>Paraffine sind im Prinzip ein Abfallprodukt, das bei der Destillation von Erdöl anfällt und das –&nbsp;mehrfach gereinigt und aufbereitet – in der Industrie zahlreich Anwendung findet: Als Schuhcreme, Kerze, Putzmittel  – oder eben als Bestandteil von Kosmetik. Chemisch betrachtet sind Paraffine gesättigte Kohlenwasserstoffverbindungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="warum-enthalten-so-viele-kosmetikcremes-mineralole-paraffine">Darum enthalten so viele Kosmetikcremes Mineralöle/Paraffine</h2>



<p>Aber was ist nun der Vorteil von Paraffinen bzw. warum sind sie in so vielen Kosmetika zu finden? Als Grundstoff für Salben, Cremes, Lotionen und Lippenstifte sind Mineralöle sehr preisgünstig und garantieren eine gute Haltbarkeit. Denn Paraffine sind im Gegensatz zu pflanzlichen Ölen im Prinzip ewig haltbar.</p>



<p>Mineralöle und Paraffine in Kosmetika dienen als Fettbasis für preiswerte Cremerezepturen, denn sie  unterstützen die Emulsionsbildung. Das wiederum verbessert die Emulsionsbeständigkeit und Haltbarkeit von Cremes, Lotionen etc.</p>



<p>Paraffine haben eine wachsartige, ölige Konsistenz, sind geruchs- und geschmacklos sowie wasserabweisend. Somit gibt es eine Reihe von positiven Eigenschaften, die sie für den Einsatz in Pflegeprodukten qualifizieren. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Woran ich Mineralöle und Paraffine in Kosmetika erkenne</h2>



<p>Man erkennt diese Öle leicht an den Bezeichnungen, wie u.a.:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Paraffin Liquidum</li><li>Petrolatum</li><li>Mineral Oil</li><li>Vaseline</li><li>Microcrystalline Wax</li><li>Ceresin</li><li>Ozokerit</li></ul>



<p>Auffällig oft erkenne ich übrigens an den ersten beiden Stellen der Auflistung der Inhaltsstoffe „Paraffinum Liquidum“ – und das auch bei sehr preisintensiven Produkten namhafter Hersteller ;-).</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="wofur-sind-mineralole-paraffine-beim-fachkundigen-einsatz-in-hautcremes-nutzlich">Der beliebte &#8222;Sofort-Effekt&#8220; von Mineralölen</h2>



<p>Paraffine stabilisieren die Oberflächenstruktur bei sehr trockener Haut. Ein transepidermaler Wasserverlust bzw. die Abdunstung über die Hornschicht wird beim Auftragen dieser mineralischen Öle reduziert. Dadurch kann sich der Zustand der Haut  schneller stabilisieren.</p>



<p>Und genau das ist der Grund, warum die Hersteller –&nbsp;auch teurer Pflegeprodukte – so gerne auf Paraffine zurückgreifen: Mineralöle machen die Haut unmittelbar geschmeidiger und geben ihr sofort einen weichen, sanften Touch. </p>



<p>Den hier beschriebenen Effekt macht man sich aber auch in der Dermatologie positiv zunutze! Zum Beispiel bei Salbenrezepturen mit gezielten Wirkstoffen. Die teilokkludierenden (verschließenden/abdeckenden) Eigenschaften verbessern und intensivieren das Eindringvermögen der Wirksubstanzen in die Hornschicht der Haut, was dann wiederum natürlich medizinisch sinnvoll ist. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="sind-mineralole-paraffine-schadlich-fur-die-haut">Die &#8222;Paraffin-Falle&#8220;: Langfristig kann die Haut austrocknen</h2>



<p>Studien weisen darauf hin, dass die Anwendungsdauer und die Konzentration bei der Verwendung von paraffinhaltigen Cremes oder Salben eine Rolle spielt. Der zielgerichtete Einsatz von Paraffinum ist als verträglich und allergenarm erprobt; insbesondere in der Pädiatrie (zum Beispiel Wundschutzcremes) . </p>



<p>Die <a href="http://www.springermedizin.at/artikel/22105­die­hautschutzbarriere­intakt­halten">Regenerationsfähigkeit</a> der Haut soll anscheinend intakt bleiben. Jedoch kritisieren Naturkosmetiker und die Zeitschrift Ökotest paraffinhaltige Cremes, wenn sie einen bestimmten Prozentsatz enthalten (&gt;10%), da ansonsten die Gefahr einer Austrocknung der Haut droht.(4) Denn die wasserunlöslichen Mineralölverbindungen können nämlich nicht wirklich in die Haut einziehen, sondern legen sich nur oberflächlich auf die Haut. Die Folge: Poren verstopfen, der Haut-Schutzmantel wird gestört, die Haut trocknet bei häufiger Anwendung aus und kann sich nicht mehr regenerieren. Der vermeintliche Pflege-Effekt verkehrt sich also ins Gegenteil, Falten sind dann garantiert! Was macht man also? Klar, noch mehr cremen! Ein <em>circulus vitiosus</em> beginnt…</p>



<p>Das primär angenehme Hautgefühl (siehe oben) geht nicht einher mit einer echten tiefen Revitalisierung der Hautschichten, da Mineralöle nicht der Hautphysiologie entsprechen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nicht nachhaltig und womöglich krebserregend – warum ich paraffinhaltige Produkte nicht verwende</h2>



<p>Mineralöle und Paraffine in Kosmetika sind demnach nicht für eine endogene (tiefe) Regeneration der Haut geeignet; es gibt sehr gute Alternativen, wie pflanzliche Öle und Fette, die durchaus von der Haut aufgenommen werden.</p>



<p>Nicht unerwähnt lassen möchte ich an dieser Stelle noch eine <a href="https://www.test.de/medikamente/Medikamente-im-Test-mineraloele-in-kosmetika-und-medikamenten-2999805-0/">Untersuchung der Stiftung Warentest</a>, die mit MOSH (Mineral Oil Saturated Hydrocarbons) und MOAH (Mineral Oil Aromatic Hydrocarbons)&nbsp;zwei Verbindungen in paraffinhaltigen Produkten nachgewiesen hat, die offenbar als gesundheitsschädlich gelten. Letztere gilt sogar als karzinogen (krebserregend).</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="welche-pflanzlichen-ole-pflegen-unsere-haut-und-sind-gute-alternativen">Pflanzliche Öle pflegen unsere Haut und sind gute Alternativen!</h2>



<p>Betrachtet man die Summe der oben geschilderten Eigenschaften von Mineralölen und Paraffinen in Kosmetika, gibt es für mich viel zu viele Kritikpunkte und Fragezeichen. Oder schlicht keinen Grund, derartige Produkte zu kaufen. Vielmehr konzentriere ich mich auf Alternativen. Und davon gibt es eine Menge: Pflanzliche Öle sind zwar nicht so haltbar, aber harmonieren deutlich besser mit unserer Haut!</p>



<p>Bei der Auswahl hochwertiger Pflege-Cremes ist es daher ratsam, auf Inhaltsstoffe mit hautphysiologischen pflanzlichen Ölen, die aus Triglyceriden bestehen, zu achten. </p>



<p>Um hier mal nur einige zu nennen:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Phospholipide</li><li>Ceramide</li><li>Phosphatidylcholin</li><li><a href="https://www.cremissima.de/hautgesundheit/squalan/">Squalan</a></li></ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Eine gute Hautpflege muss mit unserer Hautbeschaffenheit harmonieren und sie gesund halten.</p>



<p>Wer eine tiefe Revitalisierung der Haut oder deutliche Hautverbesserungs-Ergebnisse erzielen möchte, wird bei Cremerezepturen mit einem hohen Anteil von Mineralölen, meines Erachtens nichts erreichen. Das weiß ich heute, nach vielen Tests diverser Pflegeprodukte – meine Haut reagiert entweder gar nicht oder mit Unreinheiten im Wechsel mit Trockenheit, nach Anwendung mineralölhaltiger Pflege-Cremes.</p>



<p>Mineralöle/Paraffine sind für langlebige, preiswert zu produzierende Produkte geeignet, die sich primär auf Hautglättung oder besser gesagt, auf die Oberfläche fokussieren. Besonders befremdlich finde ich Kosmetika von sehr namhaften Herstellern, die stark paraffinhaltige Cremes <strong>teuer</strong> verkaufen. Da werde ich garantiert nicht schwach.</p>



<p>Wer hohe Ansprüche an seine Hautpflege hat sollte meines Erachtens Creme-Rezepturen mit pflanzlichen Ölen, die auch von der Haut aufgenommen werden und langfristig wirken, bevorzugen.</p>



<p>Sind Mineralöle/Paraffine in Cremes eine Gefahr? Ich würde sagen: eher nicht – jedoch einfach nicht nützlich! <strong>Lediglich in Salben, die zu medizinischen, respektive therapeutischen Zwecken eingesetzt werden, sind diese sinnvoll</strong> oder wer mit einem kurzfristigen Hautglättungs-Effekt zufrieden ist.</p>



<p></p>



<p><em>Quellen:</em></p>



<ol class="wp-block-list"><li><em>Maibach HI: Barrier creams (skin protective creams). Cosmet. &amp; Toiletr. 6 (2000) 30-34&nbsp;</em></li><li><em><a href="http://www.dermotopics.de/german/ausgabe_4_01_d/paraffinoel_4_01_d.htm" target="_blank" rel="noreferrer noopener">http://www.dermotopics.de/german/ausgabe_4_01_d/paraffinoel_4_01_d.htm</a></em></li><li><em>Kinder­ und Jugendheilkunde, <a href="http://www.springermedizin.at/artikel/22105­die­hautschutzbarriere­intakt­halten" target="_blank" rel="noreferrer noopener">http://www.springermedizin.at/artikel/22105­die­hautschutzbarriere­intakt­halten</a>&nbsp;</em></li><li><em>Ökotest Kosmetik, Nr. 1. 2001</em></li></ol>



<p></p>
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		<title>Silikone in Kosmetik – echte Tiefenpflege oder nur billiger Faltenfiller?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katja Kappesser]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Jan 2022 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrundwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Cyclopentasiloxane]]></category>
		<category><![CDATA[Dimethicone]]></category>
		<category><![CDATA[Hautregeneration]]></category>
		<category><![CDATA[INCI]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Verzicht auf überflüssige und fragwürdige Inhaltsstoffe in Kosmetikpräparaten ist für mich selbstverständlich. Insbesondere hochpreisige Produkte, die mit raffiniertem Marketing und edlem Verpackungsdesign glänzen, verführen bisweilen auch mich. Allerdings kühlt sich meine Begeisterung schnell wieder ab, wenn die Auflistung der Inhaltsstoffe gleich an vorderster Stelle Silikone (aus Erdöl gewonnene Kunststoffe) erwähnt – dann fällt auch [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Verzicht auf überflüssige und fragwürdige Inhaltsstoffe in Kosmetikpräparaten ist für mich selbstverständlich. Insbesondere hochpreisige Produkte, die mit raffiniertem Marketing und edlem Verpackungsdesign glänzen, verführen bisweilen auch mich. Allerdings kühlt sich meine Begeisterung schnell wieder ab, wenn die Auflistung der Inhaltsstoffe gleich an vorderster Stelle <strong>Silikone</strong> <strong>(aus Erdöl gewonnene Kunststoffe)</strong> erwähnt – dann fällt auch eine  vermeintliche „Top-Creme“ ganz schnell durch.<br>Ich lege viel Wert auf einfallsreiche Cremerezepturen, deren Wirkstoffe die natürliche Regeneration Haut positiv beeinflussen. Silikone in Kosmetik sind zwar schnelle Fältchenglätter, bieten meines Erachtens jedoch keine nachhaltige Lösung für anspruchsvolle Haut.&nbsp;<br>Eine endogene Anregung und Erneuerung der Hautzellen erreichen Silikone in Cremes definitiv nicht, denn diese wirken nur oberflächlich. Und das ist mir persönlich zu wenig…</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Sind Silikone in Kosmetik nützlich?</strong></h2>



<p>Manche Hersteller betonen, dass insbesondere Silikone die Haut schützend abdichten, um einen Feuchtigkeitsverlust zu vermeiden.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Silikone sind sehr günstig in der Herstellung &#8211; gute Haltbarkeit (siehe auch meinen Beitrag zu diesem Thema: <a data-type="post" data-id="2287" href="https://www.cremissima.de/hintergrundwissen/gut-oder-schaedlich-mineraloele-und-paraffine-in-pflegecremes/">Gut oder schädlich? Mineralöle / Paraffine in Pflegecremes</a></li>



<li>Silikone sind hautverträglich und hypoallergen</li>



<li>Silikone liefern schnelle Ergebnisse: Eine oberflächlich glatte Haut, Kaschierung der Trockenheit und ein oberflächlich gutes Hautgefühl</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Daran erkenne ich Silikone in Kosmetik</h2>



<p>Die Bezeichnungen enden meistens auf „-one“ oder „-ane“ &#8211; zum Beispiel:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Dimethicone</li>



<li>Cyclopentasiloxane&nbsp;</li>



<li>Methicone</li>



<li>Amodimethicone</li>



<li>Polysiloxane</li>
</ul>



<p>Je weiter vorne ein Inhaltsstoff auf der Zutatenliste (INCI ) zu finden ist, desto höher ist seine Konzentration.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Welche Silikon-Alternativen gibt es?</strong></h2>



<p>Natürliche Öle, die sehr pflegende Eigenschaften haben und darüberhinaus antioxidativ wirken:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Squalan (siehe auch meinen Beitrag zu diesem Thema: <a href="https://www.cremissima.de/hautgesundheit/hautpflege-oel-warum-squalan-mein-favorit-ist/" data-type="post" data-id="2394">Das optimale Hautpflege-Öl – warum Squalan für die Haut so gesund ist!</a></li>



<li>Arganöl</li>



<li>Jojobaöl</li>



<li>Avocadoöl</li>



<li>Mandelöl</li>
</ul>



<p>Diese wahren Feuchtigkeitsspender sind jedoch meistens deutlich teurer in der Herstellung von Kosmetikprodukten.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit&nbsp;</strong></h2>



<p>Silikone in Kosmetik schaden nicht. Sie sind meines Erachtens jedoch auch nicht nützlich. Ich finde Silikone in Pflegecremes sogar zwecklos. <strong>Wirksame Alternativen</strong> sprechen für sich – wenn eine Revitalisierung und Regeneration der Haut erreicht werden soll. Ist die Hautbarriere möglicherweise gestört, möchte ich mit passenden Pflege-Inhaltsstoffen <strong>reparieren</strong> und <strong>nicht kaschieren</strong>. Erfreulicherweise gibt es mittlerweile viele innovative Hautpflege-Produkte im Markt, die unserer Hautphysiologie entsprechen, unsere Hautzellen langfristig motivieren und vitalisieren sowie schützen und gesund halten.</p>



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